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UNTERWASSERFOTOGRAFIE
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 Betreff des Beitrags: Baby unter Wasser
BeitragVerfasst: Di 31. Mär 2015, 17:02 
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War mal wieder im Schwimmbad


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 Betreff des Beitrags: Re: Baby unter Wasser
BeitragVerfasst: Di 31. Mär 2015, 18:45 
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Uih bist Du jung, Siggi! :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Baby unter Wasser
BeitragVerfasst: Di 31. Mär 2015, 19:42 
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Ja und die Selfie-Stange hab ich gut weg retuschiert oder?

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 Betreff des Beitrags: Re: Baby unter Wasser
BeitragVerfasst: Di 31. Mär 2015, 20:16 
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Korrekt :mrgreen:

Aber erzähl' doch mal, wie man Babies unter Wasser fotografiert?
Oder ist das ein Geheimnis?

Einem erwachsenen Model erklärt man, dass sie/er die Augen offen halten soll, Luft anhalten, Postion usw.
Fotografiert man bei einem Kleinkind einfach darauf los?
Und wie verhindert man, dass das Kind Wasser schluckt und/oder in Panik gerät?


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 Betreff des Beitrags: Re: Baby unter Wasser
BeitragVerfasst: Mi 1. Apr 2015, 13:46 
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Es ist im Endeffekt viel einfacher, als Erwachsene zu fotografieren. Kinder bis etwa 1 Jahr können "noch" tauchen weil sie es aus dem Mutterleib gewohnt sind, die Atemwege verschließen sich reflexartig. Ich gehe in Babyschwimmkurse wo das mit den Kindern eh erarbeitet wird. Problem sind eher die Eltern, welche das ihren Kindern nicht zutrauen. Selbige müssen das Kind unters Wasser führen, dann kurz loslassen und wieder fangen. Klingt brutal, den Kindern macht es aber im allgemeinen nichts aus. Sie werden langsam daran geführt und wenn man merkt, dass die Kinder nicht wollen, dann lässt man sie.
Ich habe dann an meinem Dome eine knallgelbe Ente, damit die Kinder möglichst zur Kamera schauen. Pro Tauchgang schaffe ich nur zwei, vielleicht drei Bilder. Den meisten Kinder ist das auch nur ein bis zwei mal zumutbar, dann haben sie keine Lust mehr.
Am Ende ist es viel Glücksache und nicht zu planen. Ein Bild wie dieses, wo das Kind so schön in Pose ist und die Eltern so "weit" weg, dass sie nicht mit drauf sind ist vielleicht eins von zwanzig.

Technisch habe ich noch die Besonderheit, dass ich nicht mit am Gehäuse montierten Blitzen arbeite sondern eine Softbox im Wasser versenke und so, zusammen mit dem Hintergrund im Wasser ein klassisches Studiosetup einrichte. So habe ich keine harten Schatten (wie bei einem Blitz am Gehäuse) und das Kind auch nicht flach ausgeleuchtet (wie bei zwei Blitzen am Gehäuse). Ist etwas aufwendiger aber ich finde, dass die Ergebnisse die Arbeit wert sind.

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 Betreff des Beitrags: Re: Baby unter Wasser
BeitragVerfasst: Do 2. Apr 2015, 09:36 
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Hallo Siggi!
Interessante Schilderung.
Was mich näher interessieren würde ist die Softbox? Hast du da einen UW-Blitz und eine normale Softbox an einem Stativ in Verwendung? Das schluckt ja sicher noch einmal eine ganze Menge Licht?
LG
Armin


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 Betreff des Beitrags: Re: Baby unter Wasser
BeitragVerfasst: Fr 3. Apr 2015, 13:37 
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Habe mir eine Konstruktion gebastelt mit einem Brett und einem Abflussrohr. Zwei Aufsteckblitze blitzen von über der Wasseroberfläche senkrecht runter ins Rohr. Unter Wasser ist ein 90° Winkel welcher von innen mit Silber lackiert ist. an selbigem ist dann ein StripLite, also eine längliche Softbox montiert. Der Lichtverlust ist sicher enorm (habe ich nie ausgemessen) aber es bleibt genug übrig. ISO ist dann halt bei 800. Ich habe auch die Blitze auf 1/4 Leistung und jeweils einen Akku-Pack dran. Dadurch habe ich recht schnelle Blitzfolgezeiten und komme auch für viele 100 Fotos mit einem Satz Akkus aus.
Ich arbeite mit einer 7D in nem Ikelite Gehäuse. Vom Blitzausgang geht ein von Mike-Dive gefertigtes Kabel an die Oberfläche zu einem Schwimmer mit nem Funkauslöser welcher wiederum die Blitze zündet. Alles voll manuell natürlich.

Ich spekuliere immer noch, ob ich mal auf einen Unterwasserblitz switche, ich hab etwas Sorge, dass mir die Leistung nicht ausreicht. Die Leitzahlen klingen nicht so überzeugend aber die Leistung von Blitzen anhand von vom Hersteller gegebenen Leitzahlen zu vergleichen ist immer etwas wage. Hat das mal einer von euch ausgemessen was Unterwasserblitze (Ich denke da an INON oder Sea&Sea weil sich die mit AAs betreiben lassen) im Vergleich zu den großen Aufsteckblitzen so leisten?
Mein System jetzt wird von 24 AA Akkus gleichzeitig betrieben um hell und schnell zu sein, dann wären es nur vier :?

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 Betreff des Beitrags: Re: Baby unter Wasser
BeitragVerfasst: Fr 3. Apr 2015, 14:18 
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Hallo Siggi,

das ist ja echt abenteuerlich, aber wenn es funktioniert. Was soll´s.

Ich fotografiere auch viele Menschen Unterwasser, hatte aber leider noch keine Gelegenheit mit Babies zu arbeiten. Bei meiner Tochter habe ich es verpasst. Meine Frau hätte zwar gern noch ein Kind, aber so viel wollte ich nicht ausgeben. Ich habe lieber in Unterwasserblitze investiert.

Unterwasserblitze liefern Dir genügend Licht und auch die Lichtverteilung ist bei guten Unterwasserblitzen optimal für die Unterwasser optimiert. Auf eine Softbox kann man dabei vollständig verzichten. Ich hänge meistens noch einen Überwasserblitz im Sklavenmodus über den Pool, der dann optisch ausgelöst wird. Bilder siehe Signatur.

Gruss
René

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Nikon D800 im Nauticam Gehäuse, 2 Stk. Sea & Sea YS250 Pro, ZEN 230 Domeport, Sigma 15mm Fisheye, Nikon 16-35mm, Nikon 105mm, diverse Ports und Nauticam SMC.



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 Betreff des Beitrags: Re: Baby unter Wasser
BeitragVerfasst: Fr 3. Apr 2015, 15:01 
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Wie soll die Lichtverteilung auf unter Wasser angepasst sein? Kleine Lichtquelle bleibt kleine Lichtquelle, egal in welchem optischen Medium. Ich kenne viele Arbeiten von Kollegen, die mit Blitzen ohne Lichtformer arbeiten und ich finde es mit definitiv ... naja, sagen wir mal nicht besser sondern anders und dadurch besonders.
Warum wird denn an Land zu 90% (die Zahl hab ich jetzt aus der Luft gegriffen, sie entspricht meinem subjektiven Eindruck) mit Lichtformern gearbeitet? Weil es besser aussieht! Warum wird es unter Wasser nicht gemacht? Weil große Dinge einfach nur sehr sehr umständlich zu "handeln" sind.

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 Betreff des Beitrags: Re: Baby unter Wasser
BeitragVerfasst: Fr 3. Apr 2015, 15:22 
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Hallo Siggi

Bei Unterwasserblitzen sind die Reflektoren in der Regel für einen grossen Abstrahlwinkel konstruiert.

Und ganz ehrlich. Ich sehe auf Deinem Bild nichts, aber auch überhaupt nichts Besonderes, dass sich mit zwei Unterwasserblitzen nicht machen lässt.
Ist nicht böse gemeint.

Gruss
René

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Nikon D800 im Nauticam Gehäuse, 2 Stk. Sea & Sea YS250 Pro, ZEN 230 Domeport, Sigma 15mm Fisheye, Nikon 16-35mm, Nikon 105mm, diverse Ports und Nauticam SMC.



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 Betreff des Beitrags: Re: Baby unter Wasser
BeitragVerfasst: Fr 3. Apr 2015, 18:43 
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Ich will da auch jetzt definitiv keinen Foren üblichen Streit entfachen. Wenn die Ergebnisse den Einzelnen zufrieden Stellen ist vollkommen egal wie er dazu gekommen ist. Ich freue mich nur hier mal meine Ansätze in den Raum zu schmeissen, so können andere diese Ideen aufnehmen, ggf. mit ihren eigenen Ideen kombinieren und hoffentlich tolle Bilder machen. Es liegt mir fern irgend jemandem zu sagen wie er seine Fotos machen soll.

Fakt ist aber, dass der Abstrahlwinkel der Lichtquelle KEINEN Einfluss auf die Lichtcharakteristik am Model hat! Entscheidend ist IMMER die Größe der Lichtquelle. Grob gesagt: kleine Lichtquelle = harte Schatten, größe Lichtquelle= weiche Schatten. Der Abstand muss dann noch berücksichtigt werden aber ich will hier jetzt nicht zu sehr ins Detail gehen.
Das einzige, wo der Abstrahlwinkel etwas mit rein spielt ist Streulicht welches von der Lichtquelle auf Wände, Decke und Boden (sofern vorhanden) fällt und dann wieder zum Model reflektiert wird.
Will mir bald mal nen UW-Blitz ausleihen und vielleicht schaffe ich es mal möglichst direkt zu vergleichen. Mal schauen wie die Unterscheide ausfallen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Baby unter Wasser
BeitragVerfasst: Fr 3. Apr 2015, 19:01 
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Hi Siggi,

nein streiten will keiner.

Ich finde ja Deinen Ansatz, wie geschrieben, durchaus interessant und freue mich auch, dass Du ihn hier vorstellst.

Ich denke das Wasser generell schon ein wenig als Diffusor wirkt. Es gibt ja im Wasser immer unterschiedliche Strömungen, an denen sich das Licht ein wenig bricht. Ich habe auf meinen Bildern (zumindest nach meinem Empfinden) keine sehr harten Schatten.

Aber sicher beurteilen kann man da nur durch einen Vergleich. Berichte doch bitte von Deinen Ergebnissen.

Gruss
René

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