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UNTERWASSERFOTOGRAFIE
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BeitragVerfasst: So 1. Mär 2009, 11:41 
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Hi Leute,

leider klemmen auch an meinem Gehäuse für die Canon G9 nach 100 TG´s einige Knöpfe trotz Spülung nach den TG´s und intensiver Reinigung nach dem Urlaub. Der Canon Kundendienst bietet hier keine Möglichkeit.

Was soll ich machen? Ein neues Gehäuse kaufen oder könnt Ihr mir Tipps geben, wie ich die Knöpfe selber so reinigen kann, dass Sie im nächsten Urlaub nicht mehr klemmen.

So ein Gehäuse sollte schon ein paar TG´s mehr als 100 aushalten, findet Ihr nicht?

Wie gesagt, einweichen lassen in Leitungswasser über Stunden unter Bedienung der Knöpfe hat nicht den gewünschten Erfolg gebracht :cry:

LG

Kim


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BeitragVerfasst: So 1. Mär 2009, 11:55 
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Kim, meine Basenleiterin in Thailand, die auch das Gehäuse hat, ist hingegangen und hat mit einem Wattestäbchen etwas Silikon von innen auf die Federn der Knöpfe (und rundherum) geschmiert. Danach hatte sie - so lange ich noch dort war - keine Probleme mehr. Weiß aber nicht, ob das dauerhaft war, in Thailand ist derzeit Hochsaison und ich höre nichts von ihr. Könntest Du ja vielleicht auch mal ausprobieren, einen Versuch ist es auf jeden Fall wert.

Gruß
Andrea

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Olympus OM-D E-M5 im Nauticam-Gehäuse, Inon D2000w/ Über Wasser: Canon 5D MarkII + 7D - Canon 15-85 mm, 24-105 mm, 50 mm Makro, 100 mm Makro und weitere Spielzeuge.. ;-)

Webseite: http://www.andreaonline.de/ - Reise-/Foto-Blog: http://andreaontour.de/


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BeitragVerfasst: So 1. Mär 2009, 12:17 
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Registriert: Do 14. Dez 2006, 15:01
Beiträge: 1142
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Hai Kim,

kauf dir im Baumarkt erstmal eine 5l Buddel destilliertes Wasser.

Das in einen Eimer und das Gehäuse für ein paar Stunden da rein - immer mal so zwischendurch darin hin- und her schwenken und die Knöpfe alle ein paar mal drücken.

Destilliertes Wasser entzieht dem Gehäuse versteckt anhaftende Salze, damit bekommst du fast immer die Gehäuse und Knöpfe astrein sauber.

Gruss
Roger

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Ein paar Reiseberichte mit Bildern über und unter Wasser...


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BeitragVerfasst: So 1. Mär 2009, 12:29 
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Registriert: Mi 28. Nov 2007, 18:38
Beiträge: 48
Hi Ihr 2,

danke für die Antworten. Das mit den Silikon nachschmieren habe ich mir auch schon überlegt. Aber mit einem Wattestäbchen hätte ich die Befürchtung, dass Fussel auf den kleinen O-ringen eher zu einer Undichtigkeit beitragen könnten, oder irre ich mich?

@Roger - ist es nicht so, dass das destilliertes Wasser auch des Fett an den kleinen origen entfernt und diese dann austrocknen? Hab ich irgendwo mal gelesen aber wenn Du es schon öfter gemacht hast und dein Gehäuse dabei dicht geblieben ist, ist es vielleicht ein guter Weg.

Ich bin da ein technischer Leie und verlasse mich voll und ganz auf die Tipps von Euch Profis :)


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BeitragVerfasst: So 1. Mär 2009, 13:03 
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Registriert: Do 14. Dez 2006, 15:01
Beiträge: 1142
Wohnort: Bremen
Ich mach es seit Jahren nach jedem Tauchurlaub, wo ich in Salzwasser war. Habe noch nie Probleme oder Undichtigkeiten dadurch gehabt.

Mit dem Silikonöl für die Knöpfe muss man vorsichtig sein, nicht alle Dichtungen vertragen jedes Mittel.

Gruss
Roger

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BeitragVerfasst: So 1. Mär 2009, 13:46 
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Beiträge: 8037
Hallo Kim :P

Ich würde Dir raten sämtliche Bedienungen auszubauen, zu reinigen und anschließend gefettet wieder einzubauen. Mache ich selbst an meinen Gehäusen auch in unregelmäßigen Abständen. Nur so hast Du die Gewissheit, dass auch feinster Sand welcher sich kaum sichtbar im Wasser befindet entfernt wird. Einfach nur mit Fett nachzuschmieren, entfernt halt leider keinen Schmutz. Dieser muss aber raus, da er sonst an den O-Ringen für Abrieb sorgt.
Wenn Du Dir diese Maßnahme nicht selbst zutraust, kannst Du die Revision z.B. auch bei Mike-Dive machen lassen. Er kann nach der Revision dann auch gleich den Dichtigkeitstest in der Druckkammer machen.

Gruß, Ivo


Zuletzt geändert von Ivo am Mo 2. Mär 2009, 16:42, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: So 1. Mär 2009, 19:47 
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Registriert: Mi 28. Nov 2007, 18:38
Beiträge: 48
Hi Ivo,

wenn ich mir die kleinen Teile anschaue befürchte ich, dass ich eher was falsch machen oder beschädigen könnte, wenn ich an diesen rumfummeln würde. Ich mach das mit dem destilliertem Wasser und schau, wie weit ich damit komme. Ich hoffe mal, dass das Wasser die kleinen Oringe nicht austrocknet.

Die Revisionskosten stehen nicht im Verhältnis zum Anschaffungspreis für ein neues Gehäuse. Ein neues würde zur Zeit nur ca. 160 EUR kosten.

Und wenns absauft habe ich schon mal einen triftigigen Grund, ein Gehäuse für meine 450D zu kaufen.

gruss

Kim


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BeitragVerfasst: Mo 2. Mär 2009, 08:12 
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uwpix team
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Registriert: Do 3. Mär 2005, 10:50
Beiträge: 8037
kim hat geschrieben:
Und wenns absauft habe ich schon mal einen triftigigen Grund, ein Gehäuse für meine 450D zu kaufen.

gruss

Kim


Vor allem hast Du aber eine tote G9 :roll:

Gruß, Ivo


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BeitragVerfasst: Mo 2. Mär 2009, 16:31 
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Beiträge: 878
Wohnort: Alzey / Rheinland-Pfalz
Hallo,
als Kommentar zur Revision an Canon Gehäusen:
Ist von Canon nicht vorgesehen....
Canon Gehäuse stehen bei Canon in der Ersatzteilliste.... für Ersatzteile gibt es keine einzelnen Ersatzteile......
Manche Knöpfe sind One Way montiert soll heißen lassen sich nicht demontieren......

ist halt so ex und hopp......deshalb verkaufe ich keine nie niemals nicht......

Michael

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digital underwater solutions
http://www.mike-dive.de
always a little step ahead


ne Menge Kram um Fotos UW zu machen. z. B. DSLR Canon, Olympus, Nikon, usw


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BeitragVerfasst: Mo 2. Mär 2009, 16:44 
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uwpix team
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Registriert: Do 3. Mär 2005, 10:50
Beiträge: 8037
Tja - dann... :roll:
Ist ja eigentlich schon eine Frechheit so einen Mist überhaupt für teuer Geld zu verkaufen :twisted:

Gruß, Ivo


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BeitragVerfasst: Mo 2. Mär 2009, 22:26 
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Registriert: Mi 28. Nov 2007, 18:38
Beiträge: 48
Hi Michael, Hi Ivo -

soweit war ich auch schon mit dem Canon-Kundendienst. Leider reparieren die nix am Gehäuse und ich werde auch nix am Gehäuse selber schrauben.

Ist aber echt traurig - das Gehäuse ist noch nichtmal ein Jahr alt :cry: und hat auch noch 200 EUR gekostet.

Ich lass es darauf ankommen und nutze das Gehäuse solange es halt geht und dann steig ich wahrscheinlich wirklich auf die 450D oder ne andere DSLR um.

Viellecht klappts ja mit dem destilliertem Wasser. Hab mir heute mal ein 5 L Kanister gekauft.

Gruss
Kim


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BeitragVerfasst: So 25. Apr 2010, 20:45 
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Registriert: Mi 28. Nov 2007, 18:38
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so nun ist das Gehäuse hinüber :aiwebs_003

Immerhin ist es jetzt passiert. Letzte Woche war das Gehäuse noch auf Bali voll im Einsatz.

Die Plastikverriegelung ist gebrochen - da kann man nix mehr reparieren.

Die Sache mit den klemmenden Knöpfen habe ich übrigens auch mit dem destillierten Wasser nicht 100%tig sauber lösen können.

Aber ein Tipp für diejenigen die mit dem selben Problem zu kämpfen haben. Bei geöffnetem, leeren Gehäuse die klemmeden Knöpfe ein parmal durchdrücken. Hat bei mir ein wenig geholfen.

_________________
Canon EOS 450D im Sea&Sea, 1 x Inon Z-240 Typ3


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BeitragVerfasst: So 25. Apr 2010, 21:54 
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Registriert: Mi 28. Nov 2007, 18:38
Beiträge: 48
ach ja, bevor ich es vergesse. Die Verriegelung ist durch meine Unachtsamkeit gebrochen. Ich habe das Gehäuse auf hartem Bodenbelag von ca. 1 m Höhe sehr ungünstig fallen lassen. Die Kamera war drin - ihr ist nix passiert.

Da bin ich aber voll und ganz selber schuld. Bin mir sicher, dass es noch etliche TG´s gehalten hätte. Hatte viel Spass damit und konnte viel lernen.

_________________
Canon EOS 450D im Sea&Sea, 1 x Inon Z-240 Typ3


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